Du bist auf Jobsuche? Diese Dinge solltest du beim Social Branding beachten

Social Branding: Die größten Fehler in den Social Netzworks

Wer glaubt, dass Personaler alle Informationen über potentielle Mitarbeiter auch heute noch lediglich aus den Bewerbungsunterlagen ziehen, der irrt sich gewaltig. XING- und LinkedIn-Profile werden ausgecheckt, Namen gegoogelt und Facebook-Auftritte aufgerufen. Einige Unternehmen gehen mittels Social Recruiting sogar eigenständig in den Sozialen Netzwerken auf die Suche nach geeigneten Kandidaten. Umso wichtiger ist es, dass man als Bewerber beim Social Branding besonders umsichtig vorgeht. 

Die Kollegen von richtiggutbewerben.de verraten daher die sechs größten No Go’s bei der Eigendarstellung in Sozialen Netzwerken und wie du sie vermeidest.

Social Branding – die 6 größten Social Media No-Go’s

Personal Branding“ dürfte wohl eines der Buzzwords des Jahres sein. Doch was genau steckt eigentlich dahinter? Der Begriff Personal Branding beschreibt die Online-Darstellung deiner Persönlichkeit, deiner fachlichen Kompetenz sowie deinem persönlichen Anliegen. Es handelt sich also um den Aufbau und die Präsentation deiner Eigenmarke in digitaler Form.

Personal Branding umfasst dabei auch die Steigerung der Auffindbarkeit mittels gezielter Online-Positionierung und Reputation auf Sozialen Netzwerken – gewissermaßen Social Branding für Privatpersonen. Mögliche Soziale Netzwerke hierfür können Berufsnetzwerke wie Xing oder LinkedIn, aber auch Plattformen wie Facebook, Twitter oder ein eigener Blog sein.

Social Branding kann große Vorteile bringen und sich positiv auf deine Zukunft auswirken, aber bei falscher Nutzung genau das Gegenteil bewirken. Damit dir das nicht passiert, sind hier 6 absolute No Go’s beim Social Branding:

1. Falsche Kanäle nutzen

Du suchst nach Business-Kontakten? Vielleicht sogar nach einer neuen beruflichen Herausforderung? Dann solltest du dich beim Social Branding auf Plattformen wie Xing (eher deutschlandweit) oder Linkedin (auch im Ausland sehr präsent) fokussieren.

Auf Facebook oder Twitter nach Business-Kontakten zu suchen kann oft nach hinten losgehen, denn vor allem Facebook wird eher als Social-Media-Plattform für die Freizeit genutzt. Gerade deswegen sollte man vorsichtig sein in Sachen Business-networking via Facebook, denn nicht jedes private Profil ist dafür geeignet.

2. Willkürliche Schwerpunkte / Interessen wählen

Deine Fähigkeiten? Teamfähigkeit, Projektmanagement, Sprachen, Finanzen, Kreativität, Kommunikation, etc. Eine willkürliche Aufzählung vieler, breit gefächerter Fähigkeiten wirkt oft unprofessionell und künstlich aufgesetzt – vor allem wenn es die üblichen Schlagworte sind. Konzentriere dich also auf deine Expertise und präsentiere diese so interessant wie möglich.

Auch aufgelistete Interessen wie Reisen, Medien, Musik, Politik, …etc. haben nicht wirklich einen Mehrwert für dein Personal Branding. Du interessierst dich für Reisen? Super. Schreibe wohin du gerne reist – oder ob du Backpacking in Asien oder lieber Städtetrips in Europa machst. Gehe ins Detail, gestalte deine Interessen spannend und mit Mehrwert für dein Netzwerk.

3. Unachtsamkeiten bei geteilten Inhalten

Du warst gestern auf einer super coolen Party und hast bis in die Morgenstunden getanzt? Richtig so, genieß‘ dein Leben – trotzdem solltest du mit Partyposts und vor allem Partyfotos sehr vorsichtig sein, denn diese sind beim Social Branding nicht immer von Vorteil.

Zudem solltest du mit Likes oder Retweets für bestimmte Inhalte achtsam umgehen. Auch wenn dein Profil bei Facebook privat ist – du hast nie eine hundertprozentige Sicherheit, dass diese auch wirklich niemand außerhalb deines Freundeskreises zu Gesicht bekommen (deine Twitter-Beiträge sind sowieso für alle sichtbar).

4. Unregelmäßige Kommunikation & Pflege

Wenn du dich dazu entscheidest, Social Branding zu betreiben, solltest du es auch richtig tun. Pflege deine Sozialen Netzwerke sorgfältig und update sie regelmäßig. Bleibe mit interessanten Personen in Kontakt – nutze Social Media effektiv zum Networking!

Die digitale Form deiner Eigenmarke rasant aufbauen und dann nur noch einmal pro Woche deine Social Media Plattformen auschecken, das passt nicht zusammen. Also bleib dran und profitiere von deinem Netzwerk!

5. Sich widersprechende Angaben in unterschiedlichen Profilen

Bei Xing lautet deine Headline „Erfahrener Marketeer im Bereich Lifestyle und Fashion sucht neue Herausforderungen“, bei LinkedIn steht „Online Marketer mit Fokus auf Wirtschafts-/Finanzunternehmen“? Problematisch. Unterschiedliche Profilaussagen oder unterschiedliche Details zu deiner Person auf verschiedenen Social Media Plattformen können unprofessionell wirken, denn nicht selten werden bei einer Bewerbung beide bzw. alle Social-Media-Profile eines Kandidaten berücksichtigt und verglichen. Einheitliche und strukturierte Profile bleiben im Gedächtnis und verstärken den Fokus auf deine Expertise.

6. Egozentrische Darstellung der eigenen Person

Beim Personal Branding stehst du, vor allem aber deine Kompetenzen und deine Fähigkeiten im Vordergrund. Trotzdem solltest du nicht übertreiben und zu dick auftragen. Verwende also keine Headline wie z.B „Der/Die beste Projektmanager/in in ganz NRW!“. Deine Profile repräsentieren dich, die Inhalte zeichnen dich aus und ermöglichen dir so eine unverkennbare Positionierung. Deine Inhalte sollten also nicht nur als Werbung für deine Person, sondern als Beiträge mit Mehrwert dienen. Betone also deine Fähigkeiten und Stärken – aber achte darauf, dass dein Profil nicht egozentrisch wirkt.

Wenn du dir die oben genannten No-Go’s zu Herzen nimmst und weise beim Personal Branding vorgehst, steht deiner digitalen Eigenmarke nichts mehr im Weg. Du kannst das volle Potential von Personal Branding auf deinen sozialen Kanälen ausschöpfen. So können dich zum Beispiel Headhunter oder Personaler via Social Recruiting auf Sozialen Netzwerken auffinden und du kannst, dank deinem neuen Know-how mit Social Branding auf deinen Profilen richtig punkten!

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