Jargon Decoder: SEO, SEM und SEA

Jargon Decoder SEO, SEM, SEA

Wofür stehen eigentlich die Kürzel SEO, SEM und SEA in Marketing-Stellenausschreibungen? Unser Jargon Decoder verrät’s dir.

In Stellenausschreibungen wimmelt es nur so vor Abkürzungen und unverständlicher Begrifflichkeiten. Die Absicht ist zwar, dass du herausfindest, ob du richtig für den Job bist. Allerdings kann eine fremdwortgetränkte Ausschreibung auch ziemlich einschüchternd sein. Mit unserem Jargon-Decoder entschlüsseln wir daher gängige Begriffsmysterien.

Falls du nach Marketing-Jobs suchst, bist du sicherlich schon häufig auf den Ausdruck SEO gestoßen. Dass das Kürzel für Search Engine Optimization – zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung – steht, ist dir vermutlich bekannt. Was genau das allerdings bedeutet, weißt du möglicherweise nicht.

Spar dir das Erröten. Ich erklär’s dir.

Search Engine Optimization (SEO)

Bei der Search Engine Optimization (SEO) geht es darum, wie Webseiten in ‘organischen’ Suchergebnissen auftauchen. Das heißt, dass eine Seite bei der Suche nach relevanten Suchbegriffen weiter oben in der Ergebnisliste landet.

Technische Methoden gepaart mit cleverer redaktioneller Arbeit, die relevante Suchwörter, Begriffe und Schlagworte verwendet, ermöglichen, dass eine Webseite weiter oben in der Ergebnisliste erscheint. Das ist daher wichtig, da die Sichtbarkeit einer Seite erhöht wird, je früher sie in der Suche auftaucht. Das wiederum führt zu mehr Klicks und somit zu mehr Besuchen der Webseite.

Allerdings verliert SEO an Wichtigkeit, da es mittlerweile vorrangig darum geht, dass Beiträge geteilt werden. Das kommt vor allem den Lesern zugute. Die Unternehmen bemühen sich, wirklich interessante Texte zu schreiben, statt SEO-Keyword-Bingo zu spielen.

Suchmaschinenbetreiber kommen zudem immer mehr hinter die zwielichtigen Praktiken der so genannten ‘Black Hat SEO’. Diese nutzt aggressive Taktiken, um möglichst weit oben in den Ergebnislisten zu landen. Allerdings verstoßen diese Taktiken gegen die Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber. Solche Seiten sind in jedem Fall nicht für Leser gemacht und Betreiber wie Google werden immer besser darin, sie aufzuspüren.

Allerdings lieben Suchmaschinen Links, die wieder auf die eigene Seite führen. Wenn deine Seite also geteilt oder auf anderen Seiten erwähnt wird, dann trägt das zu besseren Suchergebnissen bei. Ein wichtiger Teil von SEO ist daher, andere Seiten aufzutun, die auf deine verlinken. So viel nochmal zur Teilbarkeit!

Search Engine Marketing (SEM)

Search Engine Marketing (SEM) hingegen bedeutet, dass für die erhöhte Sichtbarkeit der eigenen Seite bezahlt wird. Du hast sicherlich bereits die Anzeigen gesehen, die oberhalb deiner Suchergebnisse erscheinen. Sie sind zwar relevant, aber vermutlich nicht das, wonach du gesucht hast.

Search Engine Advertising (SEA)

Wenn ich über SEA spreche, dann bin ich nicht bloß ein Gewässer-Freak, sondern meine ein bezahltes Marketingmodell – Search Engine Advertising. Im Grunde ist es dasselbe wie SEM und wurde wahrscheinlich nur eingeführt, um dich zu verwirren.

Es trägt zu mehr Traffic auf deiner Seite bei und wird in der Regel nur über einen kurzen Zeitraum zur Bewerbung genutzt. Bei Pay-Per-Click-Anzeigen (PPC) zahlst du als Auftraggeber immer dann einen kleinen Betrag, wenn jemand auf die beworbene Seite klickt.

So… fühlst du dich jetzt gut informiert? Lass uns wissen, wenn du bei weiteren Begriffen unsicher bist. Es gibt da draußen viele sich widersprechende Ratschläge, aber auf den Jobspotting Jargon-Decoder kannst du dich verlassen!

Aus dem Englischen übersetzt von Sandra Stein

Carrie M. King

Carrie M. King

Carrie M. King ist verantwortliche Redakteurin des englischen Journal by Jobspotting. Die Wahlberlinerin, die 2014 aus Dublin in die deutsche Hauptstadt zog, hat zuvor in ihrer Heimat Irland als Journalistin und in der Literaturbranche gearbeitet. Sie freut sich über jegliche Ideen und Anregungen - du erreichst sie per Mail unter carrie@jobspotting.com.